Der Markt für die Verwaltung von Versicherungskapitalanlagen, eine in Europa und Asien bislang unbesetzte Nische, hat sich in den USA bereits weit entwickelt. Welche Rolle Rückversicherer dabei spielen und wie ein erfolgreiches Geschäftsmodell konkret aussehen könnte, erläutert Jürgen Meisch.

Im Finanzdienstleistungsmarkt hat sich das Asset Management in den letzten Jahren zu einem äußerst dynamischen Bereich entwickelt. Die Notwendigkeit einer umfassenden Neuausrichtung der öffentlichen Rentensysteme, der verstärkte Ausbau privater Spartätigkeit, die zu erwartenden Änderungen in der betrieblichen Altersversorgung sowie die enorme Zunahme des Wohlstands bei der Nachkriegs- und insbesondere der “Baby-Boom”-Generation stimmen die Finanzwelt auf eine Hochkonjunktur im Asset Management ein. Wie zahlreiche Veröffentlichungen und Presseartikel zeigen, werden hieraus in erster Linie die Banken, die Versicherungsgesellschaften sowie die professionellen Fondsverwalter Nutzen ziehen.

Wie können Rückversicherer an dieser Entwicklung teilhaben? Wäre es möglich, dass ein Rückversicherer andere Vermögenswerte als seine eigenen verwaltet? Welche Rolle würde er dabei spielen und wie könnte ein erfolgreiches Geschäftsmodell konkret aussehen?

Im Grunde ist das Asset Management ein relativ normales Geschäft, für das man lediglich zwei Hauptbestandteile benötigt, nämlich Vertrieb und Produktion. Und damit unterscheidet sich das Erbringen von Finanzdienstleistungen nur unwesentlich vom Verkauf z.b. von PKW - immer unterstellt, es gibt eine ausreichende Käuferschicht.

Vertrieb

Zunächst zum Vertrieb. Die natürliche Vertriebskraft eines Rückversicherers liegt in der Kundenbeziehung zu Erstversicherern, die als solche einen institutionellen Kundenstamm darstellen. Selbst wenn man, wie einige Rückversicherer dies tun, den Vertrieb auf große Unternehmen anderer Branchen ausweitet und die Erstversicherer umgeht, würde man solche Kunden ebenfalls als institutionelle Anleger ansehen.

Aus der Sicht der Asset Manager wäre dies ein nicht unerheblicher Anteil am globalen Vermögensverwaltungsmarkt. Allerdings bestehen einige entscheidende Einschränkungen, die ein Rückversicherer vor Aufnahme des Asset Managements berücksichtigen muss:
Bei größeren Erstversicherungsgesellschaften (die in der Regel Vermögensbestände von mehr als 10 Milliarden US$ verwalten), ist die Tendenz erkennbar, die internen Vermögensverwaltungskapazitäten weiter auszubauen und nur spezielle Vermögenskategorien auszugliedern, wie zum Beispiel “emerging market”-Aktien, “small cap”-Aktien oder hochverzinsliche Unternehmensanleihen (Junk Bonds), um nur einige zu nennen.
Die Marktführer sowie andere größere Versicherer, die zusammen für einen erheblichen Teil des globalen Versicherungsvermögens stehen, investieren in professionelle Vermögensverwaltung. Sie verfolgen das Ziel, in direkten Wettbewerb mit Großbanken und Fondsverwaltern zu treten.

Beide Faktoren führen zu einer deutlichen Verringerung der “freien” Aktiva, also der für externe Asset Manager verfügbaren Vermögenswerte von Versicherungsunternehmen. Ein dieses Geschäftsfeld betretender Rückversicherer trifft auf ein sehr wettbewerbsintensives Marktumfeld. Die größten Wettbewerber sind die Asset Management-Töchter internationaler Investitions- und Geschäftsbanken sowie lokale Fondsmanager, die außerhalb Großbritanniens und der USA häufig Tochtergesellschaften lokaler Banken sind. Alle Marktteilnehmer kämpfen um ihren Anteil an einem sich eher verkleinernden Anlagevolumen.

Ein Rückversicherer, der das Asset Management für Dritte in Erwägung zieht, hat die Wahl zwischen zwei Vertriebsformen. Er kann ein strategisches Bündnis mit einem Erstversicherer eingehen oder aber die Vermögensverwaltung als einen eigenen Unternehmensbereich ausbauen. Beispiele für die letztere Strategie sind die Münchener Rück/ERGO oder die Hannover Rück/HDI.

Beide Wege, also die Bildung eines strategischen Bündnisses oder der Ausbau eines eigenen Unternehmensbereichs , sind Teil einer auf die interessanten Gewinnspannen im Privatkundenbereich abzielenden Absatzstrategie. Da diese deutlich höher sind als die Margen im institutionellen Asset Management, scheint diese Vorgehensweise überzeugend. Falls die notwendige Vertriebskapazität im Industriegeschäft gegeben ist, könnte der Zielmarkt für diese Asset Manager auch auf die betriebliche Altersversorgung ausgeweitet werden.

Will man jedoch als Rückversicherer seinen traditionellen Kundenstamm in die potentielle Zielgruppe miteinbeziehen, rückt ein Problem in den Vordergrund: Aus Sicht des Erstversicherungskunden liegt hier die Gefahr eines Interessenskonfliktes. Er mag sich die Frage stellen: “ Warum soll ich meine Vermögensbestände von einem Unternehmen verwalten lassen, welches mir als Wettbewerber in meinem Kerngeschäft Erstversicherung entgegentritt?” Hier sollte jeder Kunde seine eigene Marktposition überdenken und entscheiden, ob die Vorteile der Nutzung professioneller Dienstleistungen durch einen Mitbewerber die Risiken für seine Position im Kerngeschäft aufwiegen oder nicht.

Als dritte Vertriebsmöglichkeit steht dem Rückversicherer das Internet offen. Das hört sich zunächst verlockend einfach an: “wir entwickeln konkurrenzfähige Produkte für Privatkunden, investieren in entsprechende Werbekampagnen und bauen die Kundenbindung über die Website auf”. Doch leider ist das nicht so einfach! Erst einmal sind die Kosten für die Schaffung eines Markenbewusstseins und für eine strategische Placierung im Internet ganz erheblich. Ein Rückversicherer hat wenig Erfahrung mit den hierfür notwendigen technischen Voraussetzungen und müsste deshalb umfangreiche Anlaufinvestitionen tätigen. Schließlich und vor allem verfügen “reinrassige” Rückversicherer einfach nicht über die Erfahrung und die nötigen internen Systeme, um mit einem solchen Massengeschäft - viele Abschlüsse mit geringen Einzelsummen - fertig zu werden. Das Gros dieser Aufgaben kann auf externe Dienstleister übertragen werden - um den Preis, daß die Abschlussgebühren, die den Direktvertrieb ja gerade attraktiv machen, entsprechend sinken. Dennoch ist der Vertrieb über das Internet möglich und langfristig vermutlich auch sehr erfolgversprechend.

Im Ergebnis gilt, dass der Rückversicherer den Kreis seiner Zielkunden und darauf aufbauend seine Geschäftsstrategie klar und für ihn passend definieren muss. Die Schlüsselfrage ist, ob der Schwerpunkt auf dem institutionellen oder dem privaten Anleger liegen soll. Beim Privatkundenmodell ist die wichtigste Voraussetzung die Schaffung einer sehr breiten Kundenbasis, die so in gewissem Umfang vor dem Druck konkurrierender Anbieter, z. B. durch ein starkes und exklusives Vermittlernetz, geschützt werden kann.

Bei dem auf institutionelle Kunden aufbauenden Geschäftsmodell ist die natürliche Kundenbasis in Form der Erstversicherer bereits gegeben. Da um diese Zielgruppe ein intensiver Wettbewerb besteht, kann nur der Anbieter Erfolg haben, der eine spezialisierte Dienstleistung vor dem Hintergrund eines eindeutig überlegenen Marktwissens anbietet. Dieses Modell sieht die Schaffung eines sogenannten “Versicherungs-Vermögensverwalters” vor, d.h. einer Vermögensverwaltungsgesellschaft, die sich auf die Verwaltung der von Erstversicherungsgesellschaften gehaltenen Aktiva spezialisiert.

Der Markt für die Verwaltung von Versicherungskapitalanlagen, eine in Europa und Asien bislang unbesetzte Marktnische, hat sich in den USA bereits zu einem tragfähigen Geschäftsmodell für die Vermögensverwaltung entwickelt. Einer Untersuchung von “Insurance Finance & Investment” zufolge sind die größten an diesem Geschäft in den USA beteiligten Firmen BlackRock Financial Management, Conseco Capital Management und Conning Asset Management. Würde man diesen Kreis um solche Asset Manager erweitern, die eine umfangreichere Versicherungseinheit ausschließlich für dieses Marktsegment einsetzen, so wären auch Scudder, Alliance Capital, Credit Suisse, Wellington und Goldman Sachs miteinzubeziehen.

Ferner gibt es zwei weitere große Mitbewerber auf dem Markt, die zu 100 % im Besitz von Rückversicherungsgesellschaften sind, nämlich die General Re New England Asset Management (GR-NEAM) und die American Re Asset Management (ARAM). Die Gründung der GR-NEAM im Jahre 1995 ist Ausdruck der klaren Vision der Muttergesellschaft, das Spektrum der den Kunden angebotenen Dienstleistungen durch einen ganzheitlichen Ansatz zu optimieren. Diese Vision hat sich seither als realistisch und erfolgreich erwiesen.

Produktion
Um die Vertriebskapazität eines Asset Managers im Rückversicherungsbereich umfassend ausschöpfen zu können, muss klar definiert werden, welche Dienstleistungen man dem Kunden anbieten möchte. Bei dem Privatkundenmodell ist dies einfach, da der Markt hier das gewünschte Produkt selbst bestimmt.Beim Modell mit institutionellen Anlegern und insbesondere im Marktsegment der Versicherungs-Vermögensverwaltung hingegen gibt es bestimmte zentrale Erfolgskriterien, nämlich:

die Fähigkeit, die Geschäftsstrategie, die Finanzziele, den Kapitalbedarf und die Bilanz des Kunden zu verstehen, die Fähigkeit, die vom Kunden im Kern benötigten Produkte aus eigener Produktion anzubietenDie Fähigkeit, den Kunden im verwaltungstechnischen und im Servicebereich so wirksam zu unterstützen, daß er seine eigenen Ressourcen kostenwirksam abbauen kann.

Diese Fähigkeiten müssen vorrangig im Bereich der “Produktion” umgesetzt werden. Die Produktion als solche besteht aus Menschen und Systemen, man kann sie als eine Wertschöpfungskette mit drei Teilen ansehen: :
1. Forschung und Entwicklung für die Erbringung der Kapital-Managementleistungen sowie Produktentwicklung,
2. Portefeuille-Management zur Erzielung der notwendigen Anlagerenditen und
3. Kundendienst und -verwaltung, Investment-Berichterstattung und -abrechnung für den Kunden.
Im Zentrum der modernen Versicherungs-Vermögensverwaltung, ob unternehmensintern oder ausgegliedert, steht das, was häufig als integriertes “Kapitalmanagement” oder “Unternehmensrisikomanagement” bezeichnet wird. Dieses Modell steckt einen Rahmen ab, anhand dessen die Versicherungsgesellschaften erkennen können, wie Kapital innerhalb des Unternehmens sowohl effizient als auch effektiv eingesetzt werden kann. Sie basiert auf der Überzeugung, dass jede Kapitalkomponente zueinander in Bezug steht (siehe Schaubild) und im Zusammenhang mit der Gesamtauswahl von Kapitalmanagementansätzen eines Unternehmens zu sehen ist. Demzufolge muss eine wirkungsvolle Kapitalmanagementstruktur Risiko, Rendite und Kosten des Kapitals auf beiden Seiten der Bilanz einer Versicherungsgesellschaft berücksichtigen.

SCHAUBILD
Für eine erfolgreiche Tätigkeit als Asset Manager für Versicherer ist das Angebot eines integrierten Risikoinstrumentariums wichtiger als die bloße Marktüberlegenheit beim Portfeuillemanagement. Hier ist eine Rückversicherungsgesellschaft für das Geschäft mit Versicherern ideal positioniert, da sie die spezifischen Bedürfnisse eines Erstversicherers so gut kennt und versteht wie kaum ein anderer Wettbewerber.

Die Bereitstellung von Kapitalmanagementinstrumenten bringt einen weiteren Vorteil für den Rückversicherer mit sich. Da ein immer größerer Teil des Rückversicherungsgeschäfts im nicht-traditionellen Bereich abgeschlossen wird, heutzutage “New Markets” oder “Alternative Solutions” getauft, ergeben sich bei der Beratung von Kunden in der Verwaltung ihrer Bilanzen starke Synergieeffekte. Ein Verbesserungsvorschlag als Resultat dieser Analyse kann durchaus zu veränderten Anforderungen an die Mittelzuweisung führen. Er kann sich aber auch in einer Änderung der Kapitalstrukturen oder der Zuweisungen auf der Passivseite niederschlagen. Und hier wären wir wieder bei den “zwei Seiten der Medaille”, wie es Stephen Lowe von Tillinghast in einem Beitrag in “Emphasis” (4/98) nennt.

Obwohl bessere Ergebnisse im Portefeuille-Management ein wichtiger Erfolgsfaktor sind, ist dies nicht unbedingt der Bereich, in dem eine Rückversicherungsgesellschaft gegenüber anderen Anbietern einen natürlichen Wettbewerbsvorteil besitzt. Allerdings muß sie die folgenden Kompetenzen für das Anlagemanagement, die für den Vermögensbestand einer Versicherungsgesellschaft erforderlich sind, auf jeden Fall auf hohem Niveau anbieten können:Inländische Rentenpapiere: Hier wird sich der Schwerpunkt mehr und mehr von traditionellen Staatsanleihen hin zu breitgestreuten Produkten entwickeln. Diese gehen einher mit Kreditrisiken (Unternehmensanleihen) und Konvexitätsrisiken (US-Hypothekenpapiere, Bonds mit Optionsmöglichkeiten).

Aktien hochkapitalisierter Inlandsunternehmen: Unter dem zunehmenden Ergebnisdruck von allen Seiten (Aktionäre, Versicherungsnehmer, Marketing) sind die Versicherer eher bereit, das Risiko von Anlageschwankungen zu akzeptieren, um weiterhin Erträge zu erzielen, die über die Anlage in traditionelle Anleihen nicht mehr zu erreichen sind. Zusätzliche Aktienrisiken sind deshalb zu einem mehr oder weniger alltäglichen Phänomen bei Versicherern geworden. Dies gilt insbesondere für Europa.

Andere, stärker spezialisierte Produkte wie festverzinsliche internationale Anlagen, neue Märkte, Anlagen im Aktienbereich, alternative Investitionen usw. sind denkbar, jedoch nicht wesentlich. Hier können auch spezielle Produktanbieter eingesetzt werden.

Der oben verwendete Begriff “Inland” bzw. “inländisch” hat für die europäischen Märkte eine besondere Bedeutung. Die meisten Aufsichtsbehörden haben inländische Investitionen als Anlagen in lokalen Währungen definiert. Demzufolge haben sich die unternehmensinternen Finanzabteilungen sehr lange ausschließlich auf ihren heimischen Markt konzentriert. Mit der Einführung des EURO hat die Inlandsinvestition eine neue Bedeutung erlangt. Die alten Strategien, wie z.B. der Spread-Handel in europäischen Staatsanleihen, sind mittlerweile hinfällig geworden. Sie wurden ersetzt durch ein Kreditmanagement auf europaweiter Basis. Das Gleiche gilt für die Aktienseite, auf der die Performance nicht mehr durch Länder-Rotation erzielt wird, sondern vielmehr durch eine paneuropäische Sektor-Rotation oder eine Einzeltitelselektion in ganz Europa. Ein Rückversicherer, der schon in der Vergangenheit immer mit einem weltweit angelegten Portefeuille gearbeitet hat, verfügt hier über umfassende praktische Erfahrungen.

Der letzte Baustein des Asset Management im Versicherungsbereich ist die Fähigkeit, das ganze Spektrum der sogenannten “Back-Office”-Dienstleistungen anzubieten. Hierdurch erhält der Erstversicherer von seinem Rückversicherer eine alle Bereiche umfassende “make or buy” Option,”, was ein klassischer Vermögensverwalter bei der Bank oder eine Fondsverwaltungsgesellschaft nicht leisten kann. Der Versicherungs-Vermögensverwalter muss folgendes anbieten können:

Erstellung von Anlageabrechnungen, die automatisch in das Hauptbuch eingegeben werden können, Lieferung aller vorschriftsmäßigen Berichte, die im Tätigkeitsbereich einer Erstversicherung erforderlich sind, erstklassige Berichterstattung über den Anlagebestand, einschl. Performance- und Attributionsanalyse.Zusammenfassend lässt sich also feststellen, dass eine Rückversicherungsgesellschaft, die alle vorgenannten Bausteine anbieten kann, in hervorragender Weise geeignet ist, Vermögensverwaltungsleistungen für Erstversicherer zu erbringen. Diese können sehr viel umfassender und höherwertiger sein als die Services traditioneller Fondsmanager. Wie bereits erwähnt, zeigt die Entwicklung dieses Marktes in den Vereinigten Staaten dass im Erstversicherungsbereich die Nachfrage nach diesem Ansatz gestiegen ist.

In Europa stehen wir heute erst am Anfang einer solchen Entwicklung. Dies ist hauptsächlich dadurch bedingt, dass Überlegungen über das Kapitalmanagement nur allmählich in das Blickfeld von Versicherern gelangen und dass die Anforderungen an das Asset Management in den europäischen Kapitalmärkten aufgrund der weniger komplexen Marktinstrumente traditionell nicht so hoch waren wie in den USA. Wir erleben es heute alle selbst: Der Wandel kommt mit Riesenschritten. Der sowohl durch die Marktkonsolidierung als auch die wachsende Konvergenz zwischen Versicherungen und Banken bedingte Konkurrenzdruck zwingt die Versicherer, ihre strategischen Grundgedanken umfassend zu überdenken. Geschäftsmodelle müssen neu erstellt werden, was Rückversicherer dazu veranlasst, Abschied von der reinen Risikodeckung zu nehmen und sich immer mehr zu einem Strategieberater für Erstversicherer zu entwickeln, ja sich fast wie eine Investmentbank zu verhalten.

In Anbetracht dieser Entwicklungen hat die General & Cologne Re kürzlich nach dem Vorbild ihrer Schwestergesellschaft General Re New England Asset Management eine Asset Management-Gesellschaft, die GCR Capital, gegründet, die zu den ersten reinen Vermögensverwaltungen für Versicherer in Europa gehören wird. Entsprechend den beschriebenen strategischen Erwägungen wird die General & Cologne Re-Gruppe damit ihre bereits bestehende Kompetenzen auf die besondere Bedürfnisse ihrer Kunden im Erstversicherungsbereich fokussieren.

Jürgen Meisch ist Mitlied des Vorstands der Kölnischen Rückversicherungs-Gesellschaft AG. Zuvor nahm er leitende Funktionen bei der UBS und der Münchener Rück wahr. Für letztere gründete er 1994 die Munich Re Capital Management in den USA.